AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

1. Vertragspartner

Vertragspartner und Veranstalter der angebotenen Aus- und Weiterbildungen ist:

Babycoachakademie
Detlef Wallow
Grüne Stiege 8
48231 Warendorf

(nachfolgend „Anbieter“ genannt)


2. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Verträge über Ausbildungen, Fortbildungen, Seminare, Workshops, Online-Kurse, Fernlehrgänge sowie sonstige Bildungsangebote des Anbieters.

Abweichende Bedingungen des Teilnehmers finden keine Anwendung, es sei denn, ihrer Geltung wurde ausdrücklich schriftlich zugestimmt.


3. Vertragsschluss

Die Darstellung der Bildungsangebote auf den Internetseiten des Anbieters stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar.

Mit Abschluss des Buchungsvorgangs gibt der Teilnehmer ein verbindliches Angebot auf Abschluss eines Vertrages ab.

Der Vertrag kommt mit Zugang der Buchungsbestätigung zustande.

Der Teilnehmer ist verpflichtet, sämtliche Angaben vollständig und wahrheitsgemäß zu machen.


4. Teilnahmevoraussetzungen

Die Teilnahme setzt grundsätzlich die Volljährigkeit des Teilnehmers voraus.

Minderjährige können nur mit Zustimmung ihrer gesetzlichen Vertreter teilnehmen.

Weitere Teilnahmevoraussetzungen ergeben sich gegebenenfalls aus der jeweiligen Kursbeschreibung.


5. Ausbildungsgebühren und Zahlungsbedingungen

Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung veröffentlichten Preise.

Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zur Zahlung fällig, soweit keine andere Vereinbarung getroffen wurde.

Wird eine Ratenzahlung vereinbart, gelten ergänzend die Bestimmungen des gesonderten Ratenzahlungsvertrages.

Der Anbieter ist berechtigt, die Teilnahme bis zum vollständigen Ausgleich fälliger Forderungen auszusetzen.


6. Leistungsumfang

Art, Umfang, Dauer und Inhalte der jeweiligen Ausbildung ergeben sich aus der zum Buchungszeitpunkt veröffentlichten Kursbeschreibung.

Der Anbieter ist berechtigt, organisatorische Anpassungen vorzunehmen, soweit diese den Gesamtcharakter der Ausbildung und das Ausbildungsziel nicht wesentlich beeinträchtigen.

Dies gilt insbesondere für:

  • Änderungen von Referenten,

  • Änderungen von Unterrichtszeiten,

  • Änderungen von Unterrichtsformen,

  • Aktualisierungen von Ausbildungsinhalten aufgrund neuer wissenschaftlicher, fachlicher oder rechtlicher Erkenntnisse,

  • Anpassungen von Lehrmaterialien.


7. Online-Unterricht und technische Voraussetzungen

Für die Teilnahme an Online-Veranstaltungen ist der Teilnehmer selbst verantwortlich für die erforderlichen technischen Voraussetzungen.

Hierzu gehören insbesondere:

  • eine stabile Internetverbindung,

  • ein internetfähiges Endgerät,

  • Lautsprecher bzw. Kopfhörer,

  • gegebenenfalls Kamera und Mikrofon.

Technische Probleme auf Seiten des Teilnehmers begründen grundsätzlich keinen Anspruch auf Rückerstattung von Ausbildungsgebühren oder auf Nachholung versäumter Unterrichtseinheiten.


8. Zertifizierung und Abschluss

Die Teilnahme an einer Ausbildung begründet keinen automatischen Anspruch auf die Erteilung eines Zertifikats.

Voraussetzung für die Zertifizierung ist die Erfüllung der jeweils in der Kursbeschreibung genannten Anforderungen.

Hierzu können insbesondere gehören:

  • eine Mindestanwesenheit von 80 % der verpflichtenden Live-Unterrichtseinheiten,

  • die fristgerechte Bearbeitung und Einreichung von Fallarbeiten,

  • das erfolgreiche Bestehen von Prüfungen,

  • die Durchführung von Praktika in der Mütterpflege Ausbildung

  • die Teilnahme an Supervisionen in der Mütterpflege Ausbildung

  • weitere in der jeweiligen Ausbildungsbeschreibung genannte Leistungsnachweise.

Maßgeblich für die Zertifizierung sind die zum Zeitpunkt der Buchung veröffentlichten Ausbildungs- und Prüfungsbedingungen.

Werden die Zertifizierungsvoraussetzungen nicht vollständig erfüllt, kann eine Teilnahmebescheinigung über die absolvierten Ausbildungsinhalte ausgestellt werden.


9. Widerrufsrecht für Verbraucher

Verbrauchern steht das gesetzliche Widerrufsrecht nach Maßgabe der gesonderten Widerrufsbelehrung zu.

Die Widerrufsbelehrung sowie das Muster-Widerrufsformular werden im Rahmen des Buchungsvorgangs zur Verfügung gestellt.


10. Rücktritt und Kündigung

Nach Ablauf eines gesetzlichen Widerrufsrechts gelten die gesetzlichen und vertraglichen Kündigungsregelungen.

Weitergehende kostenfreie Rücktrittsrechte bestehen nicht, soweit gesetzlich nichts anderes vorgeschrieben ist.

Kulanzregelungen, Umbuchungen oder individuelle Lösungen können im Einzelfall nach schriftlicher Vereinbarung erfolgen.

Dem Teilnehmer bleibt der Nachweis vorbehalten, dass dem Anbieter kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.

Die Möglichkeit zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.


11. Teilnahme von Unternehmern und Firmenkunden

Bucht ein Unternehmer im Sinne des § 14 BGB Ausbildungs- oder Fortbildungsleistungen für sich selbst oder für Mitarbeiter seines Unternehmens, gelten die gesetzlichen Verbraucherschutzvorschriften, insbesondere die Vorschriften über Fernabsatzverträge und das Widerrufsrecht für Verbraucher, nicht.

Die Anmeldung eines Mitarbeiters entbindet den Unternehmer nicht von seiner Verpflichtung zur Zahlung der vereinbarten Ausbildungsgebühren.

Nimmt ein angemeldeter Mitarbeiter aus Gründen, die der Anbieter nicht zu vertreten hat, nicht an der Ausbildung teil, bleibt die Zahlungspflicht des Unternehmers bestehen.

Der Unternehmer ist berechtigt, nach vorheriger Abstimmung mit dem Anbieter einen Ersatzteilnehmer zu benennen, sofern hierdurch keine berechtigten Interessen des Anbieters oder der übrigen Teilnehmer beeinträchtigt werden.


12. Absage, Verlegung oder Änderung von Veranstaltungen

Der Anbieter ist berechtigt, einzelne Unterrichtseinheiten, Ausbildungstage oder Veranstaltungen aus wichtigem Grund abzusagen, zu verschieben oder in geeigneter Weise zu ersetzen.

Wichtige Gründe sind insbesondere:

  • Erkrankung von Dozenten,

  • höhere Gewalt,

  • behördliche Anordnungen,

  • technische Störungen,

  • Naturereignisse,

  • Pandemien oder vergleichbare außergewöhnliche Umstände,

  • sonstige unvorhersehbare organisatorische Hindernisse.

Der Anbieter wird sich bemühen, ausgefallene Ausbildungsbestandteile zeitnah nachzuholen oder durch gleichwertige Ersatzleistungen zu ersetzen.

Muss eine Ausbildung vor ihrem Beginn vollständig abgesagt werden und kann kein zumutbarer Ersatztermin angeboten werden, werden bereits gezahlte Ausbildungsgebühren vollständig erstattet.

Wird eine Ausbildung nach ihrem Beginn aus wichtigem Grund beendet oder können einzelne Ausbildungsbestandteile nicht durchgeführt werden, beschränkt sich ein etwaiger Erstattungsanspruch auf den Wert der tatsächlich nicht erbrachten Leistungen.

Weitergehende Ansprüche bestehen nur im Rahmen der gesetzlichen Haftungsvorschriften.


13. Änderung der Unterrichtsform

Der Anbieter ist berechtigt, Präsenzveranstaltungen ganz oder teilweise durch Live-Online-Unterricht zu ersetzen, sofern hierfür sachliche Gründe vorliegen und das Ausbildungsziel dadurch nicht wesentlich beeinträchtigt wird.

Sachliche Gründe können insbesondere sein:

  • behördliche Auflagen,

  • Infektionsschutzmaßnahmen,

  • höhere Gewalt,

  • Erkrankungen von Referenten,

  • Ausfall oder Nichtverfügbarkeit von Veranstaltungsräumen,

  • sonstige Umstände, die eine Durchführung in Präsenz erheblich erschweren oder unmöglich machen.

Ein Wechsel der Unterrichtsform berechtigt nicht zum Rücktritt vom Vertrag oder zur Minderung der Ausbildungsgebühr, sofern die Ausbildungsleistung insgesamt gleichwertig erbracht wird.


14. Urheberrecht

Sämtliche Ausbildungsunterlagen, Präsentationen, Videos, Skripte, Arbeitsblätter und sonstige Lehrmaterialien sind urheberrechtlich geschützt.

Sie dürfen ausschließlich für eigene Lernzwecke verwendet werden.

Ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Anbieters ist insbesondere untersagt:

  • die Vervielfältigung,

  • die Weitergabe an Dritte,

  • die Veröffentlichung,

  • die gewerbliche Nutzung,

  • die Verwendung in eigenen Schulungs- oder Ausbildungsangeboten.

Die Teilnahme an einer Ausbildung berechtigt nicht dazu, Ausbildungskonzepte, Unterrichtsinhalte oder Methoden des Anbieters als eigene Ausbildungsangebote anzubieten oder zu vermarkten.


15. Aufzeichnungen und Nutzung digitaler Inhalte

Ton-, Bild- und Videoaufnahmen während des Unterrichts sind nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Anbieters zulässig.

Die Weitergabe von Zugangsdaten, Aufzeichnungen, Ausbildungsunterlagen oder digitalen Lerninhalten an Dritte ist untersagt.

Die Veröffentlichung von Unterrichtsinhalten oder Ausbildungsmaterialien in sozialen Netzwerken, Messenger-Diensten oder auf Internetplattformen ist nicht gestattet.


16. Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt ausschließlich nach Maßgabe der geltenden Datenschutzgesetze sowie der Datenschutzerklärung des Anbieters.

Die jeweils aktuelle Datenschutzerklärung ist auf der Internetseite des Anbieters abrufbar.


17. Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und beschränkt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.

Die Haftungsbeschränkungen gelten nicht:

  • bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,

  • bei Ansprüchen nach dem Produkthaftungsgesetz,

  • soweit zwingende gesetzliche Haftungsvorschriften entgegenstehen.

Die vermittelten Ausbildungsinhalte ersetzen keine individuelle medizinische, rechtliche, steuerliche oder sonstige Fachberatung.

Die Anwendung der erlernten Methoden erfolgt eigenverantwortlich.


18. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.

An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.

Stand: Juni 2026